25 Mill. Jahre erste Spuren versteinerter Bienen in Mitteleuropa
12000 v. Chr. Höhlenzeichnungen in Spanien über Honigernte; Beginn der systematischen Honiggewinnung von Waldbienen.
4000 v. Chr. hochentwickelte Bienenhaltung in Tonröhren im alten Ägypten
3000 v. Chr. Neben der Papyrusstaude ist die Biene Herrschaftszeichen der Pharaonen des Königreiches Unterägypten.
700 v. Chr. erste Bienenkörbe aus geflochtenem Stroh in  Griechenland
620 v. Chr. Solon erläßt erste Bienengesetze in Griechenland
350 v. Chr. griechischer Philosoph Aristoteles schreibt über Bienenleben und Bienenzucht
100 n. Chr. die Biene wird vom römischen Kirchenvater Ambrosius als Symbol auf Abbildungen seiner Person benutzt
654 n. Chr. Gesetze der Westgoten regeln Waldbienenfang, Erdbienenzucht, Haftpflicht bei Schaden durch Bienen sowie Strafen für Bienendiebstahl
748 n. Chr. Urkunde aus Bayern bekundet erstmals Berufszeidlerei
800 Karl der Große erläßt Verordnungen über Bienenzucht und errichtet Korbimkereien auf seinen Krongütern
1350 Der Zeidler wird freier Mann; zwischen dem 10. und 17. Jh. erlangte der Berufsstand der Waldimker (Zeidler) Ansehen, Rechte und eine eigene Zunftordnung
1600 Niedergang der Imkerei in Europa, da Konkurrenz durch Rohrzucker
ab 1600 Entstehung einer umfangreichen Bienenliteratur.
1800 Pfarrer Christ schafft die grundlegende Form des Kastenmagazins.
1851 Langstroth entwickelt in den USA den Oberbehandlungsstock mit beweglichen Rahmen
1907 Gründung des Deutschen Imkerbundes
1923 Karl von Frisch entdeckt die "Sprache" der Bienen in Form von Tänzen
1977 Varroa-Milbe wird nach Deutschland eingeschleppt

frühe Höhlenzeichnung "Zeidler"


(Literatur: Herold,E., K. Weiß: "Neue Imkerschule"; Ehrenwirth Verlag, München, 1995)
Zusammengestellt von Joachim Schindler und Detlev Garn